Praktikumsbericht von Tom Heckmann

Einwöchiges Schulpraktikum

Montag, 24.10.2016

Heute war der erste Tag meines Praktikums bei der Volksbank Neckartal eG in Eberbach. Zuvor erhielt ich von der Ausbildungsleitung der Bank meinen Plan für die Praktikumswoche. Auf dem Plan war auch ein Hinweis zur Kleidung. Dies war mir bereits bekannt und ich hatte mich darauf schon vorbereitet. So war es dann für mich kein Problem die Kleiderordnung des Unternehmens umzusetzen.
Pünktlich um 8.30 Uhr setzte mich meine Mutter vor der Bank ab. Ich war etwas nervös als ich am Schalter nach meiner Ansprechpartnerin fragte. Es hat mich riesig gefreut, als die Dame bereits wusste, dass ich heute kommen werde und informierte entsprechend Frau Schölch als Ausbildungsverantwortliche.
Ich fuhr mit dem Fahrstuhl in den 4. Stock und wurde dann auch herzlichst von Frau Schölch begrüßt. Sie führte mich in einen Besprechungsraum. Dort wurde mir ein kurzer Film über die Genossenschaftsbank gezeigt. Nachdem ich dann auch alle Formalitäten wie zum Beispiel Verpflichtungserklärung des Bankgeheimnisses, Datenschutz, Gleichbehandlungsgesetz unterschrieben hatte, wurde mir mein Arbeitsplatz für diese Woche gezeigt. Gleich danach wurde ich vom Geschäftsstellenleiter in Eberbach begrüßt. Er war auch sehr nett zu mir und wir gingen gemeinsam in sein Büro. Es war für mich etwas komisch mit „Herr Heckmann“ angesprochen zu werden, aber ich gewöhnte mich sehr schnell daran. In dem Gespräch mit dem Geschäftsstellenleiter ging es im Wesentlichen um das Praktikum als solches und meiner Motivation für das Praktikum bei der Volksbank. Nach diesem Gespräch ging er mit mir zu meinen betreuenden Mitarbeitern für diese Woche.
Den Rest meines Tages verbrachte ich im Service. Unter Service wird in erster Linie die Kundenbetreuung verstanden. Dazu zählen unter anderem auch die Kundenschalter. Ein Mitarbeiter vor Ort zeigte mir die Aufgaben, die man alle an einem Schalter hat. Er erklärte mir was Ein- und Auszahlungen sind und was eine SEPA-Überweisung ist. Darüber hinaus ist der Schalter immer die erste Anlaufstelle für den Kunden, der persönlich in die Bank kommt. Meine Aufgabe an diesem Tag war es, den Mitarbeitern zuzuhören und Fragen zu stellen.
Um 12:45 Uhr hatte ich dann Pause bis 13:45 Uhr. Ich habe mein Pausenbrot gegessen und habe ich mich ausgeruht. Um 14.00 Uhr haben wir den Schalter wieder geöffnet und es ging wieder ganz normal weiter. Danach zeigte mir ein Mitarbeiter verschiedene Geldscheine aus verschiedenen Ländern wie zum Beispiel den Dollar aus Amerika, das englische Pfund oder die Norwegischen Kronen. Die Währungen werden in erster Linie für Kunden bereitgehalten, die ins Ausland fahren wollen. Außerdem wurden mir auch die einzelnen Sicherheitsmerkmale der verschiedenen Scheine gezeigt.
Um 16.30 Uhr hatte ich dann auch Feierabend und ich bin begeistert, aber auch erschöpft nach Hause gegangen.

Dienstag, 25.10.2016

Heute war der zweite Tag meines Praktikums. Ich bin um 8.30 Uhr eingetroffen und wurde gleich im Service eingeteilt. Ich sah den einzelnen Mitarbeitern über die Schulter. Es fiel mir nicht schwer mich nett gegenüber Kunden zu verhalten und mit ihnen zu reden. Zusätzlich hatte ich heute die Aufgabe Überweisungsformulare im Beisein des Kunden auszufüllen. Hierzu musste ich die Kontodaten des Kunden erfragen und sie entsprechend in das Formular übertragen. Das fiel mir zunächst schwer, weil es auf der einen Seite schnell gehen sollte, auf der anderen Seite aber auch korrekt sein musste. Durch die Beobachtung des Kundenberaters fühlte ich mich zu Beginn etwas unsicher. Je öfter ich es aber an diesem Tag machte, umso sicherer wurde ich.
In der Schalterhalle der Volksbank Eberbach sind auch Geldautomaten untergebracht. Ein Mitarbeiter der Volksbank erklärte mir hierzu die Funktionsweise der Automaten. Zusätzlich schauten wir uns das Innenleben eines solchen Automaten an. Das ist der Bereich, den der Kunde nicht zu Gesicht bekommt. Einer der Geldautomaten war mit Kleingeld so voll, dass er geleert werden musste. Dies war heute meine Aufgabe. Mit einer kleinen Schaufel habe ich das Kleingeld in verschiedene Behälter umgefüllt. Ich fühlte mich an dieser Stelle ein bisschen wie Dagobert Duck in seinem Geldspeicher. Nachdem die Behälter gefüllt waren habe ich sie mit einem kleinen Wagen zum Tresor gebracht.
Nun betrat ich das Highlight meines heutigen Tages, den Tresor. Mit einem Münzzähler haben wir das gesamte Kleingeld sortiert und gezählt. Danach wurde es in kleine Säcke verpackt und sicher im Tresor verstaut. Viele hunderte Euro habe ich an diesem Tag verpackt. Ein besonderer Augenblick für mich war der Blick in den Tresor. So viel Geld habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen. Ich fühlte mich super, als ich ein Geldbündel in die Hand nehmen durfte. Meinen Tag beendete ich wieder am Service.

Mittwoch, 26.10.2016

Nachdem ich pünktlich in der Bank war, ist der Kundenservice auch heute mein Einsatzgebiet. Ich stellte fest, dass ich an der einen oder anderen Stelle schon ein bisschen Routine entwickelt habe. Zu meinen Aufgaben gehörte es heute, Ein- und Auszahlungen für Kunden vorzunehmen.
Es war zum Beispiel so, dass ein Kunde zu mir kam und 150,00 Euro auf sein Konto einzahlen wollte. Dazu hatte ich unter Aufsicht des Bankmitarbeiters den Einzahlungsbeleg auszufüllen und das Geld entgegen zu nehmen. Das Geld wurde von mir nachgezählt und danach unterschrieb mir der Kunde den Einzahlungsbeleg. Damit war die Einzahlung abgeschlossen und ich bedankte mich bei dem Kunden und verabschiedete ihn. Bei der Auszahlung war das Prozedere ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass der Kunde gegen Unterschrift sein Geld von mir bekam.
Eine weitere wesentliche Aufgabe an diesem Tag war die Vorbereitung auf den Weltspartag, der immer im Oktober stattfindet. An diesem Tag können Kunden (überwiegend Kinder) ihr erspartes Geld einzahlen und bekommen ein kleines Geschenk. An diesem Tag wird die Bank auch etwas geschmückt. Hierzu habe ich unter anderem Luftballons aufgeblasen und Geschenke gerichtet.
Den restlichen Tag verbrachte ich wie zu Beginn im Kundenservice.

Donnerstag, 27.10.2016

Heute war ich in Meckesheim eingeteilt. Meckesheim liegt ca. 25km von Eberbach entfernt und ist eine der fünf Hauptgeschäftsstellen der Volksbank Neckartal eG. Neben dem Kundenservice befinden sich verschiedene Abteilungen dort, die für den gesamten Bereich der Bank die Arbeit übernehmen.
Ich war an diesem Tag in den Abteilungen:
Zahlungsverkehr und Archivierung
Außenhandel
MSC
EDV/IT
Nachdem ich um 8.30 Uhr wieder vor Ort war, habe ich mich beim dortigen Kundenservice vorgestellt und nach meinem Ansprechpartner gefragt. Der Abteilungsleiter der Marktfolge Passiv nahm mich unmittelbar danach in Empfang.
Meine erste Anlaufstelle war die Abteilung Zahlungsverkehr und Archivierung. Dort werden Überweisungen, Lastschriften oder auch Schecks weiterverarbeitet. Im Wesentlichen wird geprüft, ob die Dateneingabe und damit die Zahlung korrekt erfolgten. Dabei ist es immer wichtig, dass mehrere Mitarbeiter diesen Arbeitsvorgang prüfen (4-Augen-Prinzip).
In der Abteilung Außenhandel wurde mir im Wesentlichen der Gebrauch von Bankkarten im In- und Ausland erklärt. Ein weiteres Thema war die Geldüberweisung von Deutschland in ein anderes Land. Durch die Beispiele, die mir erklärt wurden konnte ich das gut verstehen.
Nach der Pause war ich in der Abteilung MSC - dem Marktservicecenter - eingeteilt.

Die letzte Abteilung war die EDV (Elektronische Datenverarbeitung). Die EDV kümmert sich um alle elektronischen Dinge, wie zum Beispiel Computerinstallationen. Ein Mitarbeiter ging mit mir dann in den Serverraum und auch in die Lagerhalle. In der Lagerhalle stehen neue oder auch kaputte Computer. Die EDV hat auch Zugriff auf alle Netzwerke der einzelnen Filialen.
Um 16.30 Uhr hatte ich dann auch hier Feierabend.

Freitag, 28.10.2016

Heute war mein letzter Tag von meinem Praktikum in der Volksbank Neckartal eG. Ich war wieder in der Hauptgeschäftsstelle in Eberbach und habe gleich angefangen im Service mitzuhelfen. Da heute der Weltspartag war, hatte man sehr viel mit Einzahlungen zu tun. Meine Aufgabe an diesem Tag war es viele Kunden zu betreuen, das ersparte Geld zu zählen und ihnen ein kleines Geschenk mitzugeben.
Um 12.30 Uhr hatte ich Pause. Ich aß mein Pausenbrot und bereitete mich auf mein Abschlussgespräch vor. Nach der Pause arbeitete ich noch eine Weile im Service und hatte dann um 16.00 Uhr mein Abschlussgespräch mit dem Geschäftsstellenleiter. Ich war etwas nervös. In dem Abschlussgespräch sprachen wir über den Feedbackbogen und die Praktikumsrallye, die ich machen musste.
Nach dem Gespräch verabschiedete ich mich noch von allen Mitarbeitern, die mich die Woche über betreut haben. Ich ging mit positiven Eindrücken nach Hause.

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