Praktikumsbericht von Maren Schäfer

Einwöchiges Schulpraktikum BORS

Montag 20.11.2017
Ich machte mich morgens mit dem Bus auf nach Meckesheim, wo ich dann den Zug nach Neckargemünd nahm. Dort lief ich dann zu der Volksbank Filiale. Das ist nun mein Arbeitsweg für eine Woche. Ich wartete vor dem Eingang bis der Schalter öffnete. Hier wurde ich von einer freundlichen Mitarbeiterin begrüßt, die gleich wusste, zu wem ich möchte. Ich wartete, bis die Ausbildungsleiterin zu mir kam und mich mit in ein Büro nahm. Dort gingen wir alle Formulare, welche ich für die Woche brauche durch und ich bekam einiges über die Volksbank Neckartal eG erzählt. Danach durfte ich die Mitarbeiter im Service kennenlernen. Einer von ihnen führte mich durch das komplette Haus und stellte mich in manchen Abteilungen vor. Danach gingen wir an den Schalter zurück, wo mir ebenfalls alles gezeigt und erklärt wurde. Gleich darauf durfte ich auch in die sogenannte „Kasse“. Hier wird das Geld, das die Kunden zur Bank bringen, gezählt und fit gemacht. Ich durfte Kunden Geld auszahlen und es ihnen vorzählen. Am Anfang fand ich es etwas schwierig, was dann aber schnell vorbei ging. Danach durfte ich die Post im Haus einsammeln und verteilen. Mittags überprüften wir die Kasse, hierbei wird der Kassenstand abgefragt, das heißt, der Ist- und Sollbestand müssen übereinstimmen. Wenn man sich dabei nur um ein paar Cent verrechnet, merkt es der Computer und man muss nochmal alles überprüfen. Nachdem alles gepasst hat, machten wir Mittagspause.

Wir setzten uns in den Mitarbeiterraum und aßen unser mitgebrachtes Essen. Dort konnte ich die anderen Mitarbeiter nochmal näher kennenlernen. Nach der Mittagspause öffneten wir wieder den Schalter. Es standen schon Kunden vor der Tür, die ich mit einer Mitarbeiterin zusammen am Schalter bedienen durfte. Nachdem ein großer Betrag eingezahlt wurde, durfte ich helfen ihn zu bündeln. Am Nachmittag schaute ich nochmals in den Briefkasten und holte Briefe und Überweisungen heraus. Die Briefe wurden wieder im Haus verteilt und die Überweisungen geprüft. Hierbei muss man darauf achten, dann alle Pflichtfelder ausgefüllt sind und dass beim IBAN alle Ziffern vorhanden sind (22). Nachdem die Kasse geprüft wurde und stimmte, konnten alle nach Hause gehen.

Dienstag 21.11.20117
Am Dienstag fing ich nicht gleich im Service an. Eine Auszubildende bot mir an, dass ich mit ihr mein Interview für die Schule machen kann. Ich stellte ihr Fragen und sie versuchte sie alle ausführlich und gut verständlich zu beantworten. Sie zeigte mir Anträge und erklärte mir verschiedene Kontoeinrichtungen. Aus diesen eineinhalb Stunden konnte ich sehr viel mitnehmen. Danach ging ich wieder in den Service. Ich durfte wieder Ein- und Auszahlungen, SEPA-Überweisungen oder Sparbucheinträge machen. Wie am Tag zuvor sammelte ich die Post ein und verteilte sie. Am Mittag überprüften wir die Kasse und schlossen den Schalter. Nachmittags war es wie montags. Kunden bedienen, Geld zählen, bündeln. Ich durfte mich noch stärker mit dem Computerprogramm vertraut machen.

Mittwoch 22.11.2017
Der Mittwochmorgen startete wieder am Schalter. Nach einiger Zeit zeigte mir eine Mitarbeiterin den Tresorraum und die Kundenfächer. Sie erklärte mir, wie sie einen Kunden an sein Fach lassen und was sie alles dafür brauchen.

Ich hatte noch nie so viel Geld auf einmal gesehen und war deshalb sehr erstaunt und fasziniert. Als nächstes bediente ich wieder die Kunden und holte von der Deutschen Post die Post für die Bank. In der Mittagspause besuchte mich meine Lehrerin und erkundigte sich wie mein Praktikum bisher war. Nach der Mittagspause kam ein Technikteam und überprüfte die Geldautomaten. Hierfür mussten wir den Schalter für kurze Zeit schließen. Ich durfte dabei zusehen wie sie die Geldautomaten wieder bestückten und das restliche Geld zählten. Es war spannend den Geldautomaten von innen zu sehen. Danach wurde der Inhalt des Tresors gezählt und überprüft, denn er funktionierte nicht mehr. Der Tresor zählt das Geld und gibt es einem, wenn man eine Auszahlung durchführt. Gegen Ende war ich im Service und bediente Kunden bis zum Schluss. Wie jeden Tag wurde die Kasse geprüft.

Donnerstag 23.11.2017
Am Donnerstag fuhr ich nicht wie gewohnt nach Neckargemünd, sondern in die Filiale nach Meckesheim. Dort gibt es noch mehr Abteilungen, die es in den anderen Filialen nicht gibt. Hier traf ich auch meinen Mitschüler, der ebenfalls ein Praktikum bei der Volksbank macht. Wir warteten bis der Schalter geöffnet wurde und meldeten uns an. Ich kam als erstes in die EDV Abteilung (Elektronische Datenverarbeitung). Von hier aus werden alle Automaten und Computer überwacht. Da ich morgens in dieser Abteilung war, bekam ich viele Anrufe von den einzelnen Filialen mit, weil irgendetwas nicht funktionierte. Der Mitarbeiter erzählte mir, dass es jeden Morgen so zugeht, weil jetzt die ganzen Programme wieder hochgefahren werden. Er zeigte mir verschiedene Überwachungskameras und erzählte mir etwas über seinen Beruf. Er half mir meine Fragen für die Praktikumsrallye auszufüllen, die ich am Anfang der Woche von der Ausbildungsleiterin bekommen habe.

Nachdem auch dies geschafft war, ging der Mitarbeiter mit mir in den Serverraum. Dort war es sehr kalt, weil die Geräte gekühlt werden müssen. Er erklärte mir, welches Gerät wofür gebraucht wird und zeigte mir, wie sie alle miteinander verbunden sind. Nach der Mittagspause durfte ich mir die Archivierung von SEPA- Überweisungen anschauen. Nach Meckesheim kommen alle Überweisungen aller Filialen und werden dort im Computer gespeichert. Hier wird auch nochmals geprüft, ob die Überweisungen richtig ausgefüllt worden sind. Als nächstes kam ich zu einer Mitarbeiterin, die mir etwas über den Außenhandel, Karten und Disposition erklärte. Sie zeigte mir ihre gesammelten Karten, die es schon längst nicht mehr gibt oder jetzt erst neu rausgekommen sind. Für die letzte Station an diesem Tag, war ich im Bereich MSC (Marktservicecenter) eingeteilt.

Freitag 23.11.2017
An meinem letzten Tag war ich wieder in der Filiale von den ersten Tagen. Ich fing den Tag im Service an und bediente Kunden und als mal kurz nichts zu tun war, füllte ich den Feedback-Bogen der Bank aus. Danach holte ich Post aus dem Postfach, leerte den Briefkasten und verteilte anschließend die Post im Haus. Die eingesammelten SEPA-Überweisungen überprüfte ich mit einem Mitarbeiter. Spannend wurde es für mich, als es hieß, dass Gold für einen Kunden heute ankommen soll. Kurze Zeit später kam das Päckchen auch schon. Ich durfte zum ersten Mal in meinem Leben zwei kleine Goldbarren in der Hand halten. Da es Freitag war, kamen viele Kunden zum Geld einzahlen und somit verbrachte ich fast eine Stunde damit, Geld zu bündeln. Wie die Tage zuvor viel es mir nicht schwer, auch mal Kunden alleine zu bedienen. Zum ersten Mal in dieser Woche kam eine Kundin, die sich Euro in Dollar`umwandeln ließ. Mir wurde gezeigt wie man das Geld umtauscht und wie zur Zeit der Wechselkurs ist. Dann überprüften wir wieder den Kassenstand. Da der Kassenbestand eine höhere Differenz anzeigte, mussten wir alles nochmal zählen. Dann war zum Glück alles richtig und ich durfte zum letzten Mal Mittagspause machen. Nach der Mittagspause zählte ich das Altgeld und sortierte es. Ich bediente Kunden und bündelte Geld. Gegen Ende des Tages hatte ich mein Abschlussgespräch. Dort habe ich mit meinem Betreuer über den Feedback-Bogen und die Praktikumsrallye gesprochen. Die restliche Stunde verbrachte ich wieder im Service. Nachdem der Schalter geschlossen war, musste ich mich leider von allen verabschieden.

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