Praktikumsbericht von Sarah Schneid

Einwöchiges Schulpraktikum BORS

Montag, 09.04.2018
Am Montagmorgen sollte ich mich um 8:30 Uhr in der Geschäftsstelle Meckesheim der Volksbank Neckartal befinden.

Ich wurde sofort von einer Auszubildenden empfangen, die mich in den ersten Minuten begrüßte und mir Informationen über die Volksbank mitteilte. Zu allererst musste ich jedoch mehrere Formulare unterschreiben, in denen ich dem Datenschutz und der Verschwiegenheit zugestimmt habe. Danach wurde mir eine Info-Mappe gegeben, in der sämtliche Informationen über die Volksbank Neckartal enthalten waren. Anhand dieser Mappe wurden mir die einzelnen Punkte erklärt und zum Abschluss wurden mir noch zwei Videos gezeigt, die den Begriff der Genossenschaftsbank und der genossenschaftlichen Beratung nochmals erklärten.

Da die Auszubildende nur für die Einweisung zuständig gewesen ist, hat sie mich danach an den Leiter der Hauptgeschäftsstelle übergeben. Dieser hat mich ebenfalls erst einmal begrüßt und etwas von sich erzählt, was ich dann ebenfalls tun sollte. Im Anschluss hat er mir noch die Geschäftsstelle gezeigt und mich allen Mitarbeitern vorgestellt, sodass jeder im Haus wusste, dass ich diese Woche dazugehöre und nicht mit einem Kunden verwechselt werde. Mir wurden das Erdgeschoss, sowie die beiden Obergeschosse gezeigt, bevor die beiden mich den Mitarbeitern am Schalter übergeben haben.

Nach einer kurzen Erklärung, wo sich alles befindet und was es für Aufgaben gibt, war es dann auch schon so weit, dass die ersten Kunden eingetroffen waren. Ich durfte erst einmal zuschauen, was überhaupt alles gemacht wird und vor allem wie. Dabei war immer wichtig, höflich zu den Kunden zu sein, denn immerhin ist der Kunde ja auch der König. Mit der Zeit wiederholten sich die Tätigkeiten der Mitarbeiter immer wieder. Während der kurzen Pausen, in denen keine Kunden kamen, wurde mir die Geldzählmaschinen gezeigt und gleichzeitig erklärt. So gibt es zwei Stück: die erste für Scheine und die zweite für Münzen. Das Einzahlen von Münzen ist kostenpflichtig. Mit der Zeit und nach einigem Zuschauen und Erklären, durfte ich selbst den einen oder anderen Kunden bedienen, selbstverständlich unter Aufsicht der Mitarbeiter. So durfte ich Geld auszahlen und Überweisungen annehmen. Allgemein lässt sich noch sagen, dass am Nachmittag zwischen 14:00 Uhr und 16:30 Uhr immer etwas weniger los war als morgens und so konnte ich diese Zeit vor allem auch dazu nutzen, um mir Notizen zu machen.

Dienstag, 10.04.2018
Am Dienstag war ich ebenfalls wieder im Service eingeteilt und im Grunde war der Ablauf dem vom Vortag ziemlich ähnlich, dennoch habe ich wieder viele neue Sachen erfahren. In einer der freien Phasen hat mir eine Mitarbeiterin erklärt, wie das Gewinnsparen funktioniert. Wie man mitmachen kann und was man gewinnen kann. Zudem hat sie mir die unterschiedlichen Kontenarten erklärt und die Unterschiede genannt, für wen welches Konto geeigneter ist und wie viel sie kosten. Danach haben wir gemeinsam einen Sparbuchnachtrag gemacht und diverse Aufgaben erledigt, wie man zum Beispiel Geld von einem Girokonto auf ein Sparbuch bekommt. Es hat sich an diesem Tag auch gezeigt, dass es vorteilhaft sein kann, Fremdsprachen, wie zum Beispiel Englisch zu können. Es kommen nämlich auch manchmal Kunden, die kein Deutsch sprechen. Nach meiner Mittagspause konnte ich an der Praktikumsrallye arbeiten, die ich am Tag zuvor erhalten hatte. Ein Mitarbeiter hat mir dabei bei einer Frage geholfen und mir erklärt, was ein Freistellungsbetrag ist und wozu er gut ist.

Mittwoch, 11.04.2018
So wie auch am Dienstag war ich am Mittwoch ebenfalls wieder im Service eingeteilt. Ich durfte wieder einiges selbst machen, unter Aufsicht der Mitarbeiter. Auch an diesem Tag hatte ich Zeit, um Fragen zu stellen und mir Sachen erklären zu lassen. Am Abend durfte ich dann die Kasse machen um zu prüfen ob die Zahlen vom heutigen Tag stimmten, was im Anschluss von Mitarbeitern auf seine Richtigkeit überprüft wurde.

Donnerstag, 12.04.2018
Am Donnerstag war ich nicht wie sonst im Servicebereich, sondern zum Einen in der Abteilung Marktfolge Passiv kurz ,,MFP‘‘ und zum Anderen in der EDV-Abteilung eingeteilt. Dort habe ich die verschiedenen Bereiche erkundet, um mir einen Einblick in deren Arbeit zu verschaffen. Zu Beginn war ich im Bereich Zahlungsverkehr/Archivierung. Dort werden schriftliche Dokumente in den Computer eingescannt. Danach war ich im Bereich Auslandszahlungsverkehr/Wertpapiere und Disposition. Mir wurde genaustens erklärt, wie eine Auslandsüberweisung funktioniert, was man beachten muss. Bis kurz vor der Mittagspause war ich dann im MSC (Marktservice Center), in dem Daten verarbeitet werden, wie zum Beispiel, wenn ein Kunde eine andere Karte beantragt hat oder eine andere Kontoart möchte. Die letzte halbe Stunde vor der Mittagspause war ich noch in der Datenkontrolle. Die Mitarbeiterin dort überprüft die im Service erfassten Kundendaten auf ihre Richtigkeit. Sie hat mir zusätzlich noch erklärt, was ein Kundenstammvertrag ist und was er alles beinhaltet.

Nach der Mittagspause kam ich in die EDV, der Abteilung für elektronische Datenverarbeitung. Dort stehen mehrere Computer und die Mitarbeiter dort kümmern sich um die Technik der gesamten Geschäftsstellen und Abteilungen der Volksbank Neckartal und stehen Mitarbeitern bei Problemen telefonisch zur Verfügung. So können sie auch bei Problemen, die die Mitarbeiter nicht eigenständig lösen können, über einen Fernzugriff helfen. Nach einer ganzen Weile mit vielen Erklärungen und dem Überprüfen der Videokameras der einzelnen Geschäftsstellen wurden mir die beiden Server-Räume im Gebäude gezeigt, in denen sich die Kabel und technischen Materialien nur so gestapelt haben.

Es war ein wirklich sehr informativer Tag mit vielen Erklärungen. Wenn ich ehrlich bin, war es vielleicht auch ein wenig viel, so viele Stationen an einem einzigen Tag zu durchlaufen.

Freitag, 13.04.2018
Am Freitag war ich zum Abschluss nochmals im Service und auch da waren die Aufgaben denen der vorigen Tage ähnlich. Ich durfte auch den einen oder anderen Kunden im Beisein der Mitarbeiter bedienen. Das eine Mal durfte ich auch einen Sparbuchnachtrag übernehmen. Nach der Mittagspause hatte ich mein Abschlussgespräch. Dort sollte ich die ausgefüllte Praktikumsrallye abgeben und einen Feedback-Bogen zu meinem Praktikum. Ich wurde ein paar Sachen gefragt und wir sind den Feedback-Bogen gemeinsam durchgegangen um zu klären, ob mir das Praktikum gefallen hat und ob ich mich während der Zeit wohl gefühlt habe oder nicht. Das Gespräch war meiner Ansicht nach sehr wichtig, da ich auch eine Rückmeldung zu meinem Praktikum erhalten habe. So wurde mir mitgeteilt, dass die Mitarbeiter sehr zufrieden mit mir waren. Im Anschluss habe ich mich bei den Service-Mitarbeitern mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedankt, da ich wirklich sehr froh gewesen bin, dass sie mich so gut aufgenommen hatten und sich immer auch Zeit genommen haben, um mir Dinge zu erklären, oder zu zeigen.

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