BOGY-Bericht von Corinna Brecht, Waibstadt

im Rahmen Ihrer Berufserkundung vom 23.-27.03.2015

Die Suche nach einem BOGY-Platz

Einleitend in diesen Bericht möchte ich nun zuerst die Frage beantworten, warum ich mich um einen Praktikumsplatz bei der Volksbank Neckartal eG beworben habe.

Die Suche nach einem passenden Beruf fällt sicherlich den meisten Jugendlichen schwer und so war es auch bei mir. Deshalb habe ich mir lange Gedanken gemacht, was meine Interessen sind. Aufgrund der Erkenntnis, dass ich später einmal etwas in Richtung Verwaltung und/oder Finanzwesen machen möchte und der Umgang mit anderen Menschen zu meinen Stärken gehört, habe ich mich entschieden, mich bei der Volksbank Neckartal eG um einen BOGY-Praktikumsplatz zu bewerben. Auch der Gedanke daran, dass ich schon als kleines Kind von der Atmosphäre in einer Bank begeistert war, hat meine Entscheidung noch einmal verstärkt.

Meine Erwartungen

Von meinem Praktikum habe ich erwartet, dass ich einmal hinter die Kulissen schauen kann und somit den typischen Arbeitsalltag eines Bankkaufmannes/einer Bankkauffrau kennen lerne. Wichtig war mir auch, dass ich selbst mitarbeiten darf und nicht nur über die Schulter der Mitarbeiter schauen kann. Mit dem Praktikum in der Volksbank Neckartal wollte ich zudem Erfahrungen sammeln, um festzustellen, ob der Beruf als Bankkauffrau oder Finanzassistentin für mich in Frage kommt.

Ablauf des Praktikums

Bereits bei der Zusage zu meinem Praktikumsplatz habe ich einen Wochenplan erhalten, in dem alle wichtigen Informationen zum Ablauf des Praktikums enthalten waren. Somit wurden Fragen wie „In welcher Geschäftsstelle werde ich während der Praktikumswoche sein?“ oder „Welche Abteilungen werden mir gezeigt?“ bereits vorab geklärt.

Montag, 23.03.15
Nachdem wir (weitere Praktikanten und ich) um 8:30 Uhr in der Hauptgeschäftsstelle Eberbach herzlich empfangen wurden, wurden wir in die Formalitäten eingeführt. Dabei mussten wir unter anderem unterschreiben, dass wir das Bankgeheimnis wahren werden. Zudem bekamen wir noch viele weitere allgemeine Informationen zur Volksbank Neckartal eG mit auf den Weg. Uns wurde durch Filme anschaulich erklärt, wo die Volksbank Neckartal herkommt und was überhaupt eine Genossenschaftsbank ist bzw. wie sie aufgebaut und organisiert ist. Außerdem wurden wir darüber informiert, welche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten die Volksbank Neckartal bietet. Dann bekamen wir noch eine Führung durch die Bank, wobei die Besichtigung des Tresors selbstverständlich zum Höhepunkt des Tages gehörte.

Im weiteren Verlauf des Tages war ich dann in der Abteilung EDV/EBL untergebracht. Dort wurde mir erklärt, was elektronische Bankdienstleistungen sind und wie Online-Banking funktioniert. Auch die Unterschiede zwischen mobile TAN und Sm@rt-TAN wurden dort erklärt. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war, mir zu zeigen, welche Vorteile die Unterteilung der Zahlungsverkehrsprogramme für Privat- und Geschäftskunden bietet. Außerdem bekam ich Informationen darüber, wie Zahlungsterminals z.B. in Supermärkten funktionieren.

Des Weiteren wurden mir Bilder gezeigt, wie Geldautomaten von Verbrechern manipuliert werden können, sodass ich nun auch in Zukunft mehr darauf achten werde, ob mir etwas seriös bzw. unseriös vorkommt.

Dienstag, 24.03.15
An diesem Tag begann meine BOGY-Woche in der Hauptgeschäftsstelle Meckesheim.
Nachdem ich auch hier von den Mitarbeitern herzlich empfangen wurde, begann meine Zeit im Service. Dort wurde mir gezeigt, wie Geldscheine auf Echtheit überprüft werden, wie Geld ein- und ausbezahlt wird und wie Münzen maschinell gezählt werden. Mit Unterstützung der Mitarbeiter konnte ich im Verlauf des Tages Kunden selbst betreuen bzw. ihnen Geld wechseln, Geld von Konten umbuchen oder, wie bereits erwähnt, Geld ein- und ausbezahlen. Außerdem wurde mir gezeigt, wie man eine SEPA-Überweisung richtig ausfüllt, damit sie maschinell bearbeitet werden kann.

Da man im Service im direkten Kontakt zu den Kunden steht, habe ich auch hier gezeigt bekommen, wie Kundenwünsche sofort bearbeitet werden, wenn z.B. Sparbücher aufgelöst werden sollen oder worauf man achten muss, wenn ein Scheck eingereicht wird. Am Ende des Tages durfte ich sogar bei der Vorbereitung für die Archivierung mithelfen.

Mittwoch, 25.03.15
Im Folgenden möchte ich mich kurz halten, da der Tagesablauf wie am Vortag war. Auch an diesem Tag durfte ich Kunden selbstständig bedienen. Die Mitarbeiter standen mir jedoch immer zur Seite, sobald ich Fragen hatte bzw. wenn Kunden Fragen hatten, die ich leider nicht beantworten konnte.
Am Ende des Tages war ich jedoch nicht bei der Vorbereitung für die Archivierung aktiv, sondern durfte einer weiteren Mitarbeiterin zur Seite stehen, das Geld in der Kasse und alle Ein- und Auszahlungen zu zählen. Somit war auch der dritte Praktikumstag schon um 16:45 Uhr zu Ende.

Donnerstag, 26.03.15
Auch heute war ich vormittags noch einmal im Service tätig. Selbstverständlich wurden auch an diesem Tag Überweisungen angenommen bzw. ausgefüllt, Umbuchungen getätigt, sowie Geld ein- und ausbezahlt. Des Weiteren wurden mir noch diverse Programme vorgestellt, mit denen z.B. Konten angelegt werden können.

Ab circa 13:15 Uhr war ich der Marktfolge Passiv zugeteilt. Hier durfte ich miterleben, wie Archivierung und Datenkontrolle funktionieren. Außerdem wurde mir ein Einblick in die verschiedenen Kartenmodelle wie z.B. Kreditkarte, etc. gewährleistet, sodass ich nun auch über deren Unterschiede informiert bin. In der Abteilung Außenhandel wurde mir zudem erklärt, wie ein Vorgang im Auslandszahlungsverkehr abläuft.

Im weiteren Verlauf des Tages durfte ich weiteren Mitarbeitern aus der MSC-Abteilung über die Schultern schauen. Dinge, die im Servicebereich nicht sofort bearbeitet werden können, werden an die Mitarbeiter, die im MSC-Bereich tätig sind, weitergeleitet.

Nach diesen vielen Einblicken in verschiedene passive Tätigkeiten war auch der vorletzte Tag sehr schnell vorbei.

Freitag, 27.03.15
Mein letzter Tag begann noch einmal in meinem Lieblingsbereich, wie ich im Laufe der Woche festgestellt habe, dem Service. Mit den Kunden im Kontakt stehen bereitet mir große Freude und die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern hat mir besonders gut gefallen. Gegen Ende des Tages habe ich noch eine Rückmeldung in meine Abschlussgespräch bekommen.

Meine Erkundungsstelle

Wie bereits im Name versteckt, ist die Volksbank Neckartal eG eine Bank; genauer gesagt eine Genossenschaftsbank. Das heißt, dass die Volksbank Neckartal eG rechtlich und wirtschaftlich selbstständig ist und somit als eigenständiges Unternehmen zählt. Die Genossenschaftsbank zeichnet sich durch die Nähe zu den Menschen und zum Markt aus. Sie ist eng mit der Region verbunden, damit Kunden und Mitglieder wirtschaftlich gefördert werden können. Der Kunde steht stets im Mittelpunkt.

Bei der Volksbank Neckartal eG gilt das 3-Gewinner-Prinzip, wie es im Folgenden grafisch dargestellt ist.

Im Jahre 2014 gehörte die Volksbank Neckartal schon zum dritten Mal zu den 100 besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand. Aus diesem Grund ist die Volksbank Neckartal eG bei jungen Berufseinsteigern sehr beliebt. Wenn man die Möglichkeit hat, eine Ausbildung zu beginnen, stehen die Chancen zur Übernahme sehr gut.

Die Geschichte der Volksbank beginnt 1865 in Eberbach. Durch diverse Fusionen hat sie sich zur Volksbank Neckartal eG entwickelt. Heute ist sie mit 39 Geschäftsstellen und 380 Mitarbeitern organisiert. Es gibt 5 Hauptgeschäftsstellen in Eberbach, Neckargemünd, Meckesheim, Helmstadt und Waibstadt.

3-Gewinner-Prinzip

Ausbildungsberufe

Wenn man mindestens den Realschulabschluss bzw. Mittlere Reife besitzt, kann mit einer dreijährigen Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau begonnen werden. Die praktische Ausbildung in den Geschäftsstellen wechselt sich mit dem Unterricht an einer Berufsschule ab. Selbstverständlich gehört zu den Anforderungen der freundliche Umgang mit Menschen, Teamgeist und Interesse an wirtschaftlichen Themen.

Mit Abitur oder Fachabitur kann auch eine Ausbildung zum/zur Finanzassistent/in begonnen werden. Diese Ausbildung ähnelt der des Bankkaufmanns/der Bankkauffrau.

Für diejenigen, die zwischen Studium und Ausbildung schwanken, wird auch ein duales Studium zum Bachelor of Arts (Fachrichtung Bank oder Finanzdienstleistungen) angeboten.

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