Wirken Sie mit guten Anlagestrategien dem Trend entgegen

Das Umfeld an den Kapitalmärkten hat sich in den letzten Jahren fundamental verändert. Historisch niedrige Zinsen beschäftigen die Anleger bereits seit geraumer Zeit und ein Ende ist
derzeit nicht in Sicht. Dieses Zinstief ist jedoch politisch gewollt, weil der Staat davon aufgrund
geringerer Zinsaufwendungen für seine Verbindlichkeiten eindeutig profitiert.

Erspartes zu verdoppeln dauert heute zehn mal so lang...

Die Zeit hat keiner!

Quelle: Union Investment, eigene Berechnung. Stand Dezember 2014

Was aber können Anleger tun, um trotzdem einen angemessenen Ertrag für ihr mühsam Erspartes zu erhalten?

Eine gute und ausgewogene Vermögensstruktur ist das A und O. Wer sein Vermögen
im Moment z. B. vorwiegend in kurzfristigen Anlagen investiert, kann beim derzeitigen Zinsniveau fast keinen Ertrag erzielen.

Wer aber bereit ist, sein Vermögen breit zu streuen, hat die Chance auf eine höhere Durchschnittsverzinsung für seine gesamten Anlagen. Vor der Änderung der Anlagestruktur ist es aber wichtig, zu klären, was bei der Geldanlage wichtig ist: Welche Pläne gibt es für die Zukunft, bzw. wann muss das Geld voraussichtlich verfügbar sein? Wie sicher soll die Anlage sein?

Wenn diese Punkte geklärt sind, können Vorschläge für eine passende Verteilung der Geldanlage gemacht werden. Soweit möglich wird das Vermögen auf verschiedene Anlagemöglichkeiten aufgeteilt. Laut des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment2 hat annähernd jeder fünfte Sparer nach eigenen Angaben sein komplettes Vermögen täglich frei verfügbar angelegt, obgleich nur acht Prozent glauben, dass dies auch erforderlich ist.

Deshalb ist es sinnvoll, die Beträge, über die nicht kurzfristig verfügt wird, längerfristig anzulegen und so die Chance auf einen höheren Ertrag zu haben. Eine gute und ausführliche Beratung ist dabei überaus wichtig, um Chancen und Risiken genau abzuwägen und so eine für den Einzelnen passende Anlagestrategie zu wählen.

  1. Quelle: dpa
  2. Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment
    quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider
    in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage
    besitzen. Für das erste Quartal erhob Forsa die Daten vom 2. bis 10. Februar 2015. Bei
    Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der
    unschlüssigen Befragten an.